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S a t z u n g


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen " Lauftreff Wetzlar “ (LT Wetzlar).

     

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Wetzlar. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Wetzlar (Vereinsregisternummer 4107) eingetragen.

     

  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

     

  4. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Hessen e.V.. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des Landessportbundes Hessen e.V. und dessen Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.


§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

1. Vereinszweck ist die Pflege und die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch;

• die Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen wie Trimmaktionen, Volksläufen sowie ähnlichen Veranstaltungen
• der Abnahme von Sport- und Leistungsabzeichen
• die Teilnahme an Wettkämpfen, welche vom jeweiligen Fachverband ( z.B. DLV bzw. HLV ) veranstaltet werden.
 
2. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen,
rassistischen und konfessionellen Gesichtspunkten der Gesundheit der Allgemeinheit zu dienen.
 
3. (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts " steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
 
(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und erhalten bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins weder einbezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen.
 
4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
 
§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

• ordentlichen Mitgliedern ( natürliche Personen )
• Ehrenmitgliedern.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft


1. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch einen Beschluss des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist.

2. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der Antragsteller die
Mitgliederversammlung anrufen, die dann endgültig entscheidet.

3. Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt mit der Bestätigung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand.
 
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung des Vereins.
2. Der Austritt eines ordentlichen Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und wird mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitgliedschaftsdauer von 1 Jahr bis dahin erfüllt ist.
3. (1) Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied,
 
• die Bestimmungen der Satzung, die Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzt,
• die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt,
• mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.
 
(2) Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenen Briefs bekanntzugeben.
 
(3) Gegen den Beschluss des Vorstandes kann der Betroffenen innerhalb einer Frist von einem Monat die Mitgliederversammlung anrufen. Die Mitgliederversammlung ist innerhalb eines Monats einzuberufen; ihre Entscheidung ist endgültig. Bis dahin ruhen die Rechte der Betroffenen ( § 7 Nrn. 2 + 3 ).


§ 6 Beiträge und Dienstleistungen

Die ordentlichen Mitglieder sind zur Entrichtung von Beitragen verpflichtet. Die Höhe des Beitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Dienstleistungen, die von den Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung des Vereins, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.


§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder


1. Für die Mitglieder sind diese Satzung und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbindlich. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
 
2. Ordentliche Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an Mitgliederversammlungen teilzunehmen; soweit sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind sie auch wählbar.
 
3. Alle ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.


§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:

• die Mitgliederversammlung
• der Vorstand


§ 9 Mitgliederversammlung


1. Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Die Einladung geht jedem Mitglied schriftlich ( per Post, Fax oder eMail ) zu.

2. Die Mitgliederversammlung ist vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen und unter Bekanntmachung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen.

3. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
 
  • Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes,
  • Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • Wahl des Vorstandes,
  • Bestellung der Kassenprüfer,
  • Festsetzung der Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und sonstiger
  • Dienstleistungspflichten gemäß § 6 der Vereinssatzung,
  • Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
  • Beratung und Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

4. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen spätestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begründung beim Vorstand eingereicht werden. Später eingehende Anträge können nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen. 


5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit; ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt..

6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollführer und vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, zu unterschreiben.

8. Für die weiteren Förmlichkeiten des Ablaufs und der Beschlussfassung ( einschließlich Wahlen ) ist die Geschäftsordnung, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist, maßgeblich.


§ 10 Außerordentliche - Mitgliederversammlungen

Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn

• das Interesse des Vereins es erfordert, oder
• die Einberufung von einem Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des
Grundes gegenüber dem Vorstand schriftlich verlangt wird.


§ 11 Vorstand

1. Den Vorstand ( § 26 BGB ) bilden
 
  • der 1. Vorsitzende
  • der 2. Vorsitzende
  • der Kassenwart
  • der Schriftführer
  • der Sportwart
  • zwei Beisitzer

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur
satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.

3. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein
neues Mitglied kommissarisch berufen.

4. Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten und trifft auch die erforderlichen Entscheidungen. Bei
Angelegenheiten, die über den üblichen Geschäftsbereich hinausgehen entscheidet er nur in zeitlich dringenden Angelegenheiten. Alle getroffenen Entscheidungen hat er dem Ausschuss in der folgenden Sitzung zu unterbreiten. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder können in einem Aufgabenverteilungsplan festgelegt werden.

5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.


§ 12 Ordnungen


Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein eine Geschäftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung sowie
eine Ehrenordnung geben. Die Mitgliederversammlung ist für den Erlass dieser Ordnungen zuständig.


§ 13 Strafbestimmungen

Der Vorstand kann folgende Ordnungsmaß nahmen gegen die Mitglieder des Vereins verhängen, wenn sie gegen die Satzung oder die Ordnungen des Vereins verstoßen oder wenn sie das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins schädigen:

  • • Verweis
  • • zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereins
  • • Ausschluss gemäß § 5 Ziffer 3 der Satzung


§ 14 Kassenprüfer


  1. Die Mitgliederversammlung bestellt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die zwei Kassenprüfer werden grundsätzlich für 2 Jahre aber zeitlich versetzt bestellt, um zu vermeiden, dass jeweils zwei neue Prüfer ihr Amt antreten.

     

  2. Die Kassenprüfer prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins sachlich und rechnerisch und bestätigen dies durch ihre  Unterschrift. Der Mitgliederversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.

     

  3. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem Vorstand berichten.

     

  4. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen die Kassenprüfer die Entlastung des Kassenwartes.

     

  5. Einzelheiten der Kassenprüfung regelt die Finanzordnung.

 

§ 15 Ehrungen

  1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein oder den Lauftreff ist die Wahl eines ordentlichen Mitglieds zum Ehrenmitglied durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit möglich. Das Mitglied erhält die Ehrung auf Lebenszeit, wenn nicht satzungsmäßige Ausschlussgründe dagegen sprechen ( § 5 Nr. 3 Abs. 1 ). Die Entziehung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden.

     

  2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

     

  3. Weitere Ehrungen können in einer Ehrenordnung geregelt werden, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist.

 

§ 16 Auflösung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

• der Vorstand mit einer Mehrheit von 3/4 aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder
• von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich angefordert wurde.

3. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Wetzlar, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports verwenden darf.
 
§ 17 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte
 
1. Der Verein verarbeitet zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke personenbezogene Daten ( Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse ) seiner Mitglieder. Datenverarbeitung ist jede Verwendung gespeicherter oder zur Speicherung vorgesehener personenbezogener Daten, insbesondere das Erheben, das Speichern, das Übermitteln, das Sperren und Löschen.
 
2. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung der Vereinssatzung willigen die Mitglieder in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten nach Absatz 1 ein.
 
3. Jedes Mitglied hat das Recht auf:

 

 

- Auskunft über seine gespeicherten Daten,

- Berichtigung seiner gespeicherten Daten,

- Sperrung oder Löschung der gespeicherten Daten nach der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft.

 
4. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung der Vereinssatzung willigen die Mitglieder in die Veröffentlichung von Bildern und Namen zwecks vereinsbezogener Öffentlichkeitsarbeit  in Print- und Telemedien sowie elektronischen Medien ein.
 
§ 18 Hundehalterhaftpflichtversicherung

Mitglieder die Hunde im Training mitführen sind verpflichtet eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen
 
 
§ 19 Inkrafttreten
 
Diese Satzung wurde am 23.08.2007 auf der Gründungsversammlung beschlossen und durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung am 22.02.2008 am 11.02.2011 und am 14.03.2014 geändert.

Anm.
Um die Lesbarkeit der Satzung zu erleichtern, wird bei der Bezeichnung von Personen i.d.R. die männliche Form verwandt. Es sind jedoch jeweils weibliche und männliche Personen gemeint.

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