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Schlimmer geht immer, Bericht vom Dresden Marathon 2017

Aber von Anfang an: Dresden veranstaltete seinen 19. Stadtmarathon, der in zwei unterschiedlichen Runden durch die Stadt und einige Vororte geht. Vorbei an den Elbterassen, durch den Großen Garten, durch Blasewitz und über die Waldschlösschenbrücke (deren Bau für den Entzug als Weltkulturerbe führte) geht es über eine sehr schöne und zuschauerfreundliche Strecke. Das Wetter war hervorragend, wie immer gab es ein schon großes Hallo als ich einige Bekannte am Start traf.

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Gut trainiert lief ich locker mit den 04:30 pace makern mit.  

Bei km 19 gibt es an einem der vielen perfekten Verpflegungspunkte nach den Getränken "Mineralstoffe". Ich hatte keine Brille auf, nehme das Tütchen und schütt mir den Inhalt in einem Zug rein. Dachte es Magnesium oder ähnliches. Im Mund merke ich dann, dass es reines Salz ist. Zu spät: Im selben Augenblick kotze ich meinen kompletten Mageninhalt auf die Straße. Aber so was von.... Da war das Frühstück von vorgestern mit dabei! Danach ging nichts mehr an Nahrung oder Flüssigkeit in mich hinein und ab km 28 kamen dann Krämpfe im Bauch, au weia. Hab mich selten so gequält. Aber wie immer wars hinterher dann lustig im Ziel und ich zwang mich zu zwei Weizenbier, die ich nur mühsam bei mir behielt.
 

Wieder ein Abenteuer zum erzählen. Bei 4:38 immerhin als ca. 800er von gut ca. 1000 im Ziel. In Bestwig vor drei Wochen mit über 700 Höhenmetern nur 10 Minuten langsamer. ;-)

Für Läufer mit guten Augen (haha) ein herrlicher und empfehlenswerter Marathon in einer der schönste Städte Deutschlands! Leider gibt es diesmal keine Bilder von mir, oder Gott sei Dank?

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